Oikocredit Norddeutschland Newsletter #4
Dezember 2016

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Ihnen gefällt  das Bild oben? Nicht nur Ihnen. Unser Oikocredit-Fotograf Wim Opmeer hat dafür einen internationalen Fotografie-Preis in der Kategorie "Afrika" gewonnen (mehr zum Bild unten). 

Weil Oikocredit im letzten Jahr eine Bilanzsumme von 1 Milliarde Euro erreicht hat, haben wir in unserem letzten Newsletter ein kleines Gewinnspiel veranstaltet und Sie gebeten, uns Ihre Ideen zur Verwendung eben dieser Summe mitzuteilen. Wir bedanken uns hiermit für die vielen tollen Zuschriften!

Hier ein paar Beispiele: Dietrich Waack aus Flensburg würde mit dieser Summe eine Hilfsorganisation namens "Peace-Scouts" gründen, die sich sinnvoll für Frieden in aktuellen Kriegsgebieten einsetzt. Familie Laage würden neben ihrer Familie die Stadt Husum mit einer beträchtlichen Summe ausstatten. Andere wiederum würden regenerative Energien in Afrika fördern oder mobile Bildungseinrichtungen an Flüchtlingsrouten aufbauen.

Wir bedanken uns für Ihre kreativen Ideen, vielleicht lässt sich ja das eine oder andere auch ohne die Milliarde umsetzen.

Viel Spaß beim Lesen und eine angenehme (vor-) Weihnachtszeit!

Roman Lorenz

 
Romeo Lauron, Oikocredit-Partner OFMPC, Philippinen

Veranstaltungen in Norddeutschland

Hamburg: Einladung zum Neujahrsempfang

Am Mittwoch, dem 18. Januar um 18 Uhr möchten wir Sie herzlich zu unserem Neujahrsempfang im Dorothee-Sölle-Haus begrüßen. Dieses Mal zu Gast: Ernst Schuster von den Nordbauern. Erfahren Sie, wie landwirtschaftliche Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein und bei Oikocredit funktioniert. Mehr Informationen hier.

Weitere Veranstaltungen:

Preetz: Vortrag "Was ist denn fair?" 14.Februar 2017

Hamburg: Heldenmarkt 04.-05. März 2017

Zu den Veranstaltungen
 
SDG's an der Leine; Marilou Juanito (2. v.l.)

Besuch von den Philippinen: Oikocredit und die SDGs

Am Abend des 18. Oktober bekam der norddeutsche Förderkreis einen besonderen Gast zu Besuch: Marilou Juanito, Oikocredit- Regionalkoordinatorin für Südost-Asien von den Philippinen. In ihrem Vortrag drehte sich alles rund um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen. Die Gäste bekamen diese als 17 farbige Piktogramme an einer Wäscheleine hängend vor Augen geführt, denn eines wurde schnell klar: Bei 17 Zielen verliert man schnell den Überblick. Seit dem UN-Klimagipfel 2015 in Paris sind die SDGs größtenteils aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Für die Arbeit von Oikocredit spielen Sie hingegen ein große Rolle: Sie eignen sich als Gradmesser für die eigene Arbeit. Doch wie sieht das praktisch aus? So wird etwa jede Investition vorab auf verschiedene Kriterien geprüft: Profitieren benachteiligte Menschen von der Investition (Ziel 1)? Werden besonders Frauen unterstützt (Ziel 5)? In welchem Maße wird die Umwelt  beeinträchtigt (Ziel 13)? Auch im Bereich des Ausbaus von erneuerbaren Energien leistet Oikocredit seinen Beitrag zur Erreichung des Ziels Nr. 7: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle zu ermöglichen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 
PEG Ghana, Ghana

Partner im Fokus: Solarunternehmen PEG Ghana

Während in Deutschland über kilometerlange Stromleitungen diskutiert wird, kann man in vielen Teilen Afrikas eine andere Entwicklung beobachten: Netzunabhängige Solarenergie soll tausende Haushalte mit Strom versorgen. Im November wurde bekannt, dass Oikocredit gemeinsam mit zwei weiteren Partnern in ein ghanaisches Solarunternehmen namens PEG Ghana investiert. Oikocredit stellt dabei ein Darlehen in Höhe von 500.000 US-Dollar zur Verfügung. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 500.000 Haushalte in einkommensschwachen Gebieten in Westafrika mit ratenfinanzierten Solaranlagen zu versorgen. Hier können Sie mehr erfahren.

 
Logo Oikocredit

Verstärkung gesucht!

Der norddeutsche Förderkreis sucht zum 1. April 2017 eine/n neue/n Mitarbeiter/in in der Mitgliederverwaltung und der Öffentlichkeitsarbeit (30h/Woche). Interesse?  Hier gelangen Sie zur Stellenanzeige. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2017.

 
Karunga Steel Enterprises, Kenia

Der Mann auf dem Bild

Zu sehen ist ein Mitarbeiter der Karunga Steel Enterprises (KSE) bei der Bearbeitung eines Bleches. KSE ist ein kleines Stahlunternehmen in der Nähe von Nairobi. Die Besitzerin Kiathiara Muiruri (54) ist verwitwet und Mutter von vier Kindern. Sie ist Darlehensnehmerin bei unserem Mikrofinanzpartner Jitegemea Credit Scheme in Kenia. KSE beliefert verschiedene Schulen in der Umgebung mit Kisten für die Lagerung von Gegenständen des Schulalltags. Mittlerweile hat die Firma drei Angestellte.

 

Aus der Geschäftsstelle

  • Vom 27. bis zum 30. Dezember 2016 ist die Geschäftsstelle telefonisch nicht erreichbar.
  • Anteilskäufe im Dezember 2016: Wir bitten Sie, Ihre Überweisungen so zu tätigen, dass das Geld bis zum 21. Dezember auf unserem Treuhandkonto eingegangen ist. Nur so können wir sicherstellen, dass Ihre Anlage ab Januar 2017 dividendenberechtigt ist.
  • Anfang Januar versenden wir die Saldenbestätigungen und die Jahreskontenblätter.
 

Oikocredit Förderkreis Norddeutschland e.V. - Königstraße 54- 22767 Hamburg - Email: norddeutschland@oikocredit.de